Beteiligung erwünscht
Vor zwei Jahren haben sich rund 200 zivilgesellschaftliche Organisationen zur Rainbow Platform zusammengeschlossen. Die Initiative zur Civil Society Platform for Intercultural Dialogue ging dabei von der Europäischen Kulturstiftung (ECF) und der EFAH (European Forum for Arts and Heritage) aus. Neben den Organisationen gibt es auch zahlreiche Einzelmitglieder. Die Ergebnisse der Diskussionen des ersten Jahres wurden in einem Papier „Practise makes perfect: A Learning Framework for Intercultural Dialogue“ (Rainbow Paper I) zusammengefasst. Jetzt liegt der Entwurf für ein weiteres Papier vor. Das Rainbow Paper II steht zur Diskussion und formuliert eine Reihe von Forderungen an die europäische Politik. Dabei wird die Notwendigkeit betont, „Diversity policies“ und den Interkulturellen Dialog offensiv als Querschnittsaufgabe zahlreicher Politikfelder (Bildung, Erziehung, Jugend, Kultur, Soziales, Medien, Außenpolitik u.a.) zu definieren und diesen Ansatz in Zukunft kontinuierlich zu beobachten und zu evaluieren. Die EU sollte diese Themen in Zukunft besonders fördern ebenso wie Initiativen gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte für alle. Mit Verweis auf die UNESCO Konvention zur kulturellen Vielfalt und der europäischen Kulturagenda wird die Ausrichtung der EU-Kulturförderung kritisiert. Ziel müsse stattdessen eine möglichst breite Förderung des interkulturellen Dialogs von unten nach oben sein: „We call for serious economic resources to be made available for Intercultural Dialogue.“
Das komplette Paper und mehr finden Sie hier
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